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Kreisliga

„Die Einstellung hat einfach nicht gestimmt“

Fußball-Kreisliga Vi Berne verpasst vierten Heimsieg in Folge – SpVgg verliert 0:2 gegen Heidkrug II

sta

Berne – Die Kreisliga-Fußballer der SpVgg Berne haben am Sonntag den vierten Heimsieg in Folge verpasst. Mit 0:2 (0:1) musste sich die Elf von Uwe Neese dem TuS Heidkrug II, der vor dem Spiel drei Punkte mehr auf dem Konto hatte, geschlagen geben. Die kleine Sieges-Serie der Berner ist damit gerissen. Außerdem misslang der Befreiungsschlag, der nötig gewesen wäre, um sich von den Abstiegsplätzen zu distanzieren.

Bernes sportlicher Leiter Norbert Becker war dementsprechend enttäuscht: „Ich hatte mir mehr versprochen und innerlich schon mit weiteren drei Punkten gerechnet. Aber die Einstellung stimmte einfach nicht bei uns, und Heidkrug hat letztendlich verdient die Punkte mit nach Hause genommen.“

Bei den Gastgebern lief der Ball einfach nicht rund. Der letzte Pass wurde häufig falsch gespielt. Berne hatte selbst zwar auch ein paar gute Möglichkeiten. Aber entweder wurden diese kläglich vergeben oder die Gastgeber hatten Pech – wie in der fünften Minute, als Dennis Haase nur den Pfosten traf und die frühe Führung verpasste. Florian Röhrl vergab in der Schlussphase aus bester Position frei stehend, als er einen Abpraller volley nahm, aber aus wenigen Metern über den Kasten schoss. Und auch aus viel versprechenden Standardsituationen machte Neeses Team schlicht zu wenig.

Heidkrug hingegen traf zum richtigen Zeitpunkt: In der 44. Minute versenkte Frank Palubitzki einen Foulelfmeter zum 1:0 für die Gäste. Und in der 61. Minute nahm Tobias Finke aller Gegenwehr Bernes den Wind aus den Segeln.

„Heidkrug hat sich sehr bemüht“, sagte Becker. „Es ist bitter für uns, dass wir keinen Punkt holen konnten, wenn man bedenkt, dass wir jetzt mit Munderloh, Hicretspor, Tabellenführer Abdin und Wardenburg die dicken Brocken vor der Brust haben.“

Tore: 0:1 Palubitzki (44. Foulelfmeter), 0:2 Finke (61.).

Spielvereinigung Berne: Lucka – Röhrl, F. Rüscher, Kranz, Praekel (83. Barzik), Jegatheeswaran, Bruns, Diers (83. Peter), Beilken (56. Köhler), Haase, Laverentz (83. Litzcobi).

 

Bernes Fußballer lassen daheim nichts anbrennen

Kreisliga Vi Souveräner 2:0-Sieg

STA

Berne – Die Kreisligafußballer der SpVgg Berne kommen langsam in Fahrt. Gegen den SV GW Kleinenkneten hat die Elf von Uwe Neese am Sonntag daheim den zweiten Saisonsieg gefeiert. 2:0 (1:0) stand es am Ende einer fairen Partie.

Florian Röhrl hatte die Gastgeber früh in Führung gebracht, als er einen von Michael Peter hereingebrachten Ball volley nahm und mit Wucht im Tor unterbrachte (7.). Berne gelang es, die frühe Führung souverän zu verwalten und dabei nicht viel zuzulassen. Lediglich zweimal wurde es ein wenig gefährlich in Bernes Strafraum.

In der zweiten Halbzeit spielte dann nur noch Berne. Die Gastgeber erarbeiteten sich einige Chancen. Doch das 2:0 fiel per Foulelfmeter, den der zuvor gefoulte Dennis Haase selbst verwandelte (68.).

Bernes sportlicher Leiter Norbert Becker sprach von einem „absolut verdienten Heimsieg“. Obwohl die Berner erneut auf wichtige Leute wie Nico Bross und Torwart Mario Lucka verzichten mussten, waren sie auch in der Hintermannschaft souverän. „Wir haben nichts anbrennen lassen und den Ball gut laufen lassen. Eigentlich hätten wir angesichts der Überlegenheit höher gewinnen müssen. Wir sind sehr zufrieden.“

Berne: Stachel – Röhrl, Kranz, Jegatheeswaran, D. Rüscher, F. Rüscher, Praekel, Laverentz (80. Bruns), Peter (82. Litzcobi), Haase, Beilken (70. Köhler).

Berne verliert 3:6 in Hasbergen

Fußball-Kreisliga Vi Gast kämpft sich mehrfach zurück

 

sta
 

Hasbergen – Die SpVgg Berne verlor am zehnten Spieltag der Fußball-Kreisliga mit 6:3 (2:1) bei TuS Hasbergen. Berne kommt damit weiterhin nicht aus der Abstiegszone heraus.

Die Gäste aus der Wesermarsch mussten in Hasbergen einem frühen Rückstand hinterherlaufen, nachdem die Abwehr beim 0:1 (12.) gepennt hatte. Und auch beim 0:2 (21.) sah Bernes Hintermannschaft nicht gut aus. Die Neese-Schützlinge erarbeitete sich einige gute Möglichkeiten zum Anschlusstreffer, aber Hasbergens Keeper hielt teilweise überragend. Arne Laverentz traf in der 35. Minute doch zum 1:2, als er dem starken Torwart bei seinem Schuss an die Lattenunterkante keine Chance ließ. Und auch das 2:2 besorgte Laverentz (52.) nach langem Zuspiel von Jenegan Jegatheeswaran. Aber nur fünf Minuten später folgte mit dem 2:3 der erneute Rückschlag, und wieder sah Bernes Abwehr nicht gut aus (57.). Aber sie zeigten Moral und der eingewechselte Dennis Haase traf per Kopf zum erneuten Ausgleich (67.).

Da schossen die sonst so zurückhaltenden Berner einmal mehr als zwei Tore, doch die anfällige Hintermannschaft machte die Hoffnung auf Punkte wieder zunichte. Jakob Korfmann mit seinen Treffern zwei und drei (70., 88.) und Waldemar But (76.) nutzten die eklatanten Abwehrfehler gnadenlos aus.

Betreuer Norbert Becker lobte zwar den Kampfgeist, sich zweimal zurückgekämpft zu haben, konnte aber mit der Abwehr nicht zufrieden sein: „Ich glaube, da hat sich der Kramermarkt doch bei einigen bemerkbar gemacht.“

SpVgg: Stachel; Litzcobi (65. Böning), Röhrl, F. Rüscher, Kranz (76. Bruns), Jegatheeswaran, Peter, Laverentz, Semrock, Köhler (46. Haase), Praekel.

 

Tore: 1:0 Korfmann (12.), 2:0 Lersch (21.), 2:1, 2:2 Laverentz (35., 52.), 3:2 Ernst (57.), 3:3 Haase (67.), 4:3 Korfmann (70.), 5:3 But (76.), 6:3 Korfmann (88.).

Krenar Krasniqi erlöst Hicretspor

Delmenhorst. In der vorgezogenen Kreisliga-Partie zwischen dem KSV Hicretspor und der SVG Berne besiegten die Gastgeber die Spielvereinigung am Donnerstagabend mit 1:0 (0:0). Damit übernahmen die Delmenhorster – zumindest bis morgen – die Tabellenführung.

Bei "Fritz-Walter-Wetter" begannen beide Teams vor rund 35 Zuschauern verhalten. Während die Schützlinge von Berne-Coach Uwe Neese den Spielfluss der Hausherren hauptsächlich durch kleine Fouls zu unterbinden versuchten, agierte Hicretspor im Rückzugsverhalten kompromisslos und spielte die Bälle meist ins Seitenaus, sodass sich die Deckung neu ordnen konnte, bevor die Gäste in die Hälfte der Hausherren eindrangen.

Erst als Berne die erste Ecke erhielt, kam das Team gefährlich vor das KSV-Tor – doch Keeper Filippos Chalvatzis, der ansonsten einen ruhigen Abend verlebte, klärte souverän. Danach erhöhte die Mannschaft von Timur Cakmak den Druck und hatte zwei hochkarätige Chancen: Erst setzte Murat Akman den Ball an die Querlatte, dann flog er nach einem Schuss von Zugang Krenar Krasniqi nur an den Innenpfosten (21.). In der Folgezeit verflachte das Spiel wieder etwas: Die Hausherren versuchten erfolglos, ihren zweifachen Torschützen vom ersten Spieltag – Akman – in der Spitze zu bedienen, und Berne war wenn überhaupt nur nach Standards gefährlich. Die letzte Chance der ersten Hälfte hatte Hicretspor, als sich Krasniqi auf der rechten Außenbahn durchgesetzt hatte und einfach mal abzog: Torhüter Mario Lucka war schon geschlagen, doch Pierre Litzcobi klärt für die Gäste auf der Linie. So blieb es zur Halbzeit beim für Berne schmeichelhaften Unentschieden.

Nach der Pause erhöhte Hicretspor noch einmal den Druck. Immer wieder setzte sich der starke Zugang Erdem Yesilyurt auf der rechten Seite durch und bediente seine Mitspieler mustergültig. Der Führungstreffer wollte trotzdem nicht fallen. Erst in der 61. Minute markierte Krasniqi nach einem scharf vor das Tor getretenen Yesilyurt-Freistoß das 1:0 (61.).

Auch in der Folgezeit kombinierte Hicretspor flüssig und brachte die Bälle immer wieder gefährlich vor das Berner Tor – wo entweder Keeper Lucka parierte, die Gäste auf der Linie klärten oder der Ball am Gehäuse vorbei flog. Erst in der Endphase hatte die Neese-Elf wieder etwas mehr Spielanteile. Doch letztendlich blieb es beim mehr als verdienten Erfolg des KSV.

So sah es auch Coach Neese nach Spielende: "Hicretspor hat verdient gewonnen. Wir konnten in der Offensive zu wenig Druck machen, denn meinem jungen Team fehlt einfach die Erfahrung", bilanzierte er. Hicretspors Coach Camak, der sich kurz vor Schluss für Akman selbst einwechselt hatte, stellte fest: "Wir haben heute hochverdient gewonnen. Allerdings hätte der Sieg um einiges höher ausfallen müssen. Wir haben zu viele Chancen ungenutzt liegen gelassen."

Presse: Titelanwärter Munderloh schafft späten Sieg in Berne

Fußball: Hasbergen mit 2:4 Fehlstart gegen Heidkrug II

Delmenhorst (Nom). Nach dem Patzer von Tur Abdin mit dem 1:1 am vergangenen Freitag in Großenkneten haben die Kicker vom zweiten großen Titelkandidaten TV Munderloh ein 3:2 auf dem ungeliebten Kunstrasen des SpVgg Berne eingefahren. Hasbergen kassierte ein 2:4 gegen Heidkrug II und ist damit einziger Neuling, der zum Auftakt verloren hat. Achternmeer musste sich im Nachbarschaftsduell dem SV Tungeln mit 1:3 beugen. In der zweiten Freitagspartie hatte es ein 4:2 von Hude in Kleinenkneten gegeben.

Berne – Munderloh 2:3. Ein ebenso später wie verdienter Sieg des Titelanwärters aus Munderloh. Die Hausherren legten ein 2:0 vor, doch in den letzten zehn Minuten drehten die Landkreisler die Partie. „Auch wenn wir Chancen hatten, den Sack zuzumachen, geht der Munderloher Sieg in Ordnung“, zeigte sich Bernes sportlicher Leiter Norbert Becker als fairer Verlierer. Munderlohs Trainer Torsten Voigt sah den Sieg gemischten Gefühlen. „Das hätte auch schief gehen können. Letztendlich haben wir aber verdient gewonnen.“ Voigt bemängelte den Zustand des Berner Kunstrasens. „Wir haben die Verletzung von Thorben Schütte zu beklagen, die er sich an einer defekten Stelle zugezogen hat. Auf diesem Platz sollte nicht mehr gespielt werden“, hat er eine klare Meinung.

Achternmeer – Tungeln 1:3. In einer gleichwertigen ersten Halbzeit kamen die Gäste durch einen Treffer von Moed sowie einem Eigentor zu einer 2:0 Führung. Die konnte Aderholz ausbauen und so war das Freistoßtrainer von Spielertrainer Andre Haake auch nur noch so etwas wie Ergebniskosmetik. „Wir haben das Spiel gemacht, uns aber zu viele Abspielfehler geleistet. Tungeln hat sich hinten rein gestellt und vorne von unseren Schwächen profitiert“, ärgerte sich Haake. Gegenüber Alexander Reil war zufrieden. „Wir haben clever gespielt und verdient gewonnen.“

Hasbergen – Heidkrug II 2:4. Der Start des Aufsteigers ging voll daneben. „Wir haben verdient verloren.Mehr will ich eigentlich nicht zu diesem Spiel sagen“, zeigte sich Trainer David Rodewyk verschnupft. Gegenüber Matthias Trätmar war zufrieden. „Wir haben eine neuformierte Mannschaft. Da ist es wichtig, mit einem Sieg zu starten. Das sorgt für Ruhe“, fiel dem Coach ein dicker Stein vom Herzen.

Presse: Neese bemängelt Einstellung


Huntlosen. Nur am Anfang und in der Schlussphase hat die SpVgg Berne in ihrem letzten Testspiel überzeugt. Beim FC Huntlosen geriet der Fußball-Kreisligist nach der 1:0-Führung mit 1:3 in Rückstand, ehe er noch mit 4:3 gewann.
 

„Das war 80 Minuten lang schlecht. Meine Spieler haben keine Einstellung gezeigt und es an der taktischen Disziplin fehlen lassen“, sagte Trainer Uwe Neese. Erst ab der 75. Minute habe seine Elf die Mannschaft aus der 1. Kreisklasse Oldenburg-Land, die in der vergangenen Saison in der aufgelösten Leistungsklasse aktiv war, „an die Wand gespielt“.

Marco Praekel brachte die Berner in Führung. Kurz vor der Halbzeit drehten die Huntlosener den Spieß um (2:1). Nach dem 1:3 verkürzte Niklas Köhler. Torben Kienast glich aus. Bastian Böning erzielte den Siegtreffer. Neese: „Am Sonntag zum Ligaauftakt gegen den TV Munderloh müssen wir uns anders präsentieren.“

SpVgg: Lucka – Bruns, Litzcobi, Röhrl, Kienast, Kranz, D. Rüscher, Laverentz, Köhler, Praekel, Haase; eingewechselt: Steenken, Stührmann, Böning.

Tore: 0:1 Praekel (10.), 1:1 (40.), 2:1 (45.), 3:1 (65.), 3:2 Köhler (75.), 3:3 Kienast (81.), 4:3 Böning (90.). (nim)

Presse: Uwe Neese lobt sein Team nach Testspielerfolg

Oldenburg/berne/jan Mit einem 1:0 (1:0)-Erfolg kehrte Fußball-Kreisligist SpVgg Berne von einem Testspiel bei der SG SW Oldenburg (Kreisliga Oldenburg) zurück. Dennis Haase, der präzise freigespielt wurde und eiskalt verwandelte, markierte den Treffer des Tages (43.). Trainer Uwe Neese war mit der taktischen Disziplin und der Defensivleistung sehr zufrieden.

„Wir haben gegen einen druckvoll agierenden Gegner gut gegen gehalten und dabei läuferisch und konditionell überzeugt“, lobte Neese, der nur die mangelnde Durchschlagskraft im Angriff bemängelte. So ergaben sich zwar einige Kontersituationen, die aber wegen unnötiger Ballverluste dann doch vergeben wurden. Da fehlt es der noch jungen Mannschaft an der erforderlichen Harmonie, was sich auch bei Standardsituationen zeigte. An diesem Sonntag erwartet die SpVgg Berne bereits um 13 Uhr den TSV Grolland zu einem weiteren Testspiel.

Presse: Der Klassenerhalt ist das Ziel

Fußball Schweres Auftaktprogramm für die stark verjüngte Mannschaft aus Berne

VON HERGEN HADELER
 

Berne Der Verlust einiger wichtiger Stammspieler lässt Fußballtrainer Uwe Neese, der mittlerweile im zwölften Jahr bei der Spielvereinigung Berne das Zepter führen wird, das Saisonziel in der Kreisliga VI sehr vorsichtig prognostizieren: „Es zählt nur der Klassenerhalt. Von Beginn an wollen wir den Tabellenkeller allerdings meiden. Optimal wäre ein Platz im gesicherten Mittelfeld.“ Die ersten Begegnungen haben es jedoch in sich: „Mit dem TV Munderloh, TuR Abdin Delmenhorst, VfR Wardenburg und KSV Hicretspor Delmenhorst warten gleich dicke Brocken auf uns“, meint Neese. Denn mit TV Munderloh, TuR Abdin und VfR Wardenburg nennt er seine Meisterschaftsfavoriten.

Kein Spieler aus einem anderen Verein schloss sich den Stedingern für die neue Saison an. Neese nennt die Gründe: „Wer will schon auf unseren maroden Kunstrasen spielen. Zudem herrscht in unserem Verein viel zu viel Unruhe. Deswegen hat sich ein bereits gebildeter Förderkreis wieder aufgelöst.“ Der Coach ist gezwungen, auf die Jugend und Spieler aus der Zweiten Mannschaft zu setzen. Hauke Steenken, Daniel Rüscher, Nils Blase, Niklas Köhler, Philipp Stührmann und Jonathan Semrock kommen aus der eigenen Jugend. Tobias Barzik, Bastian Böning und Dennis Haase schließen sich aus der Zweiten Mannschaft der Neese-Elf an.

Der erfahrene Stürmer Marco Praekel, dessen berüchtigte weite Einwürfe gefürchtete sind, wird fortan nur noch als „Standby-Spieler“ zur Verfügung stehen. Wegen eines Armbruchs steht Mittelfeldspieler Nico Bross in den ersten Saisonspielen nicht zur Verfügung. Neese verrät ein wenig von seinen Planungen: „Ich favorisiere eine 3-6-1-Taktik. Dafür müssen die Außenbahnen gut besetzt sein.“ Sein Eindruck aus den ersten Vorbereitungsspielen gegen den TuS Eversten (0:4), SG Großenmeer/Bardenfleth (4:0; Tore: Nils Blase, Dennis Haase, Florian Röhrl, Pierre Litzcobi), TV Bookholzberg (1:2; Tor: Michael Kranz) und TuS Varel (0:6) ist durchaus positiv: „Alle Spieler ziehen gut mit. Aber meine blutjunge Mannschaft muss noch zu einer Einheit werden.“

Weitere Testspiele sind gegen den TSV Grolland an diesem Sonntag um 15 Uhr, sowie an diesem Dienstag um 19 Uhr beim FC Huntlosen geplant. Von einer Viererabwehrkette hält Neese wenig: „Dazu fehlen mir die geeigneten Spieler.“ Mehr Durchschlagskraft erhofft der Trainer in den Auswärtsspielen: „In der vergangenen Saison haben wir die meisten Punkte vor eigenem Publikum eingefahren.“

Seit dem 3. Juli wird bei den Kreisliga-Fußballern in Berne an drei Tagen in der Woche hart gearbeitet. Ein viertägiges Trainingslager in Nordholz/Warpe bei Bassum sorgte für die notwendige physische und taktische Fitness, die es nun ab dem 7. August mit dem Auftakt im Heimspiel (Beginn: 15 Uhr) gegen den TV Munderloh dann umzusetzen gilt.

Presse: Junge Spieler überzeugen Uwe Neese


Warpe/Berne. Ein positives Fazit hat Uwe Neese nach dem dreitägigen Trainingslager in Warpe-Nordholz (Landkreis Nienburg/Weser) und dem Testspiel gegen die SG Großenmeer/Bardenfleth in Berne gezogen. „Die Mannschaft zieht gut mit“, sagte der Trainer des Fußball-Kreisligisten.
 

Das Team der SpVgg Berne trainierte in Warpe ausgiebig. „Wir haben sieben Einheiten gemacht“, berichtete Uwe Neese. Seine neu formierte Mannschaft mit fünf A-Junioren findet immer besser zusammen.

Eine Stunde nach der Rückkehr vom Trainingslager bestritt der heimische Vertreter der Kreisliga VI eine Vorbereitungspartie. Ursprünglich sollte der VfL Oldenburg IV der Gegner sein, doch der Erst-Kreisklassist sagte ab. Kurzfristig fand Uwe Neese mit der SG Großenmeer/Bardenfleth einen anderen Kontrahenten. Gegen den Verein aus der 1. Kreisklasse Wesermarsch siegte Berne mit 4:0.

Pierre Litzcobi traf vor der Halbzeit, Nils Blase, Dennis Haase und Florian Röhrl nach dem Seitenwechsel. Uwe Neese erzählte: „In den ersten 20 Minuten merkte man, dass die Beine schwer waren. Danach hatten wir das Spiel deutlich im Griff.“ Er lobte die jungen Akteure. Sie seien auf einem guten Weg.

SpVgg: Lucka – Bruns, Litzcobi, Röhrl, Rüscher, Bross, Kienast, Köhler, Kranz, Steenken, Stuhrmann; zur Pause eingewechselt: Blase, Böning, Barzik, Laverentz, Haase.

Tore: 1:0 Litzcobi (41.), 2:0 Blase (50.), 3:0 Haase (61.), 4:0 Röhrl (64.). (nim)

Fußball-Kreisligist SpVgg Berne besiegt SG Großenmeer/Bardenfleth nach Trainingslager mit 4:0

Presse: Eine Chance, ein Tor – 1:1

Berne verschenkt einen Dreier

 

 

Von Rainer J?er

Berne (rtr). Bernes sportlicher Leiter Norbert Becker war nach der Partie leicht angefressen: "Wir hatten 99 Prozent der Spielanteile. Tungeln kommt dagegen einmal in der 88. Minute vor unser Tor und macht das 1:1. Ein absolut unverdientes Unentschieden." Das war zumindest die Sichtweise der SpVgg. Berne nach der Begegnung in der Fußball-Kreisliga Oldenburg-Land.

Der SV Tungeln hatte naturgemäß eine leicht modifizierte Sichtweise. Dennoch blieb Becker bei seiner Betrachtungsweise und sprach seiner Mannschaft ein insgesamt gutes Zeugnis aus. "Wir hatten die Partie jederzeit im Griff. Lediglich ab der 75. Minute wirkte unser Spiel bedingt durch diverse Spielerwechsel etwas ungeordneter", sagte der Berner.

So blieb es lange Zeit bei der Führung der Gastgeber, für die Marco Praekel bereits in der 23. Minute gesorgt hatte. Erst zwei Minuten vor Schluss wurden die Berner dann doch noch durch Christian Koschewitz mit dem 1:1 bestraft.