Presse: Neese bemängelt Einstellung

Huntlosen. Nur am Anfang und in der Schlussphase hat die SpVgg Berne in ihrem letzten Testspiel überzeugt. Beim FC Huntlosen geriet der Fußball-Kreisligist nach der 1:0-Führung mit 1:3 in Rückstand, ehe er noch mit 4:3 gewann.
„Das war 80 Minuten lang schlecht. Meine Spieler haben keine Einstellung gezeigt und es an der taktischen Disziplin fehlen lassen“, sagte Trainer Uwe Neese. Erst ab der 75. Minute habe seine Elf die Mannschaft aus der 1. Kreisklasse Oldenburg-Land, die in der vergangenen Saison in der aufgelösten Leistungsklasse aktiv war, „an die Wand gespielt“.
Marco Praekel brachte die Berner in Führung. Kurz vor der Halbzeit drehten die Huntlosener den Spieß um (2:1). Nach dem 1:3 verkürzte Niklas Köhler. Torben Kienast glich aus. Bastian Böning erzielte den Siegtreffer. Neese: „Am Sonntag zum Ligaauftakt gegen den TV Munderloh müssen wir uns anders präsentieren.“
SpVgg: Lucka – Bruns, Litzcobi, Röhrl, Kienast, Kranz, D. Rüscher, Laverentz, Köhler, Praekel, Haase; eingewechselt: Steenken, Stührmann, Böning.
Tore: 0:1 Praekel (10.), 1:1 (40.), 2:1 (45.), 3:1 (65.), 3:2 Köhler (75.), 3:3 Kienast (81.), 4:3 Böning (90.). (nim)
Presse: Junge Spieler überzeugen Uwe Neese

Warpe/Berne. Ein positives Fazit hat Uwe Neese nach dem dreitägigen Trainingslager in Warpe-Nordholz (Landkreis Nienburg/Weser) und dem Testspiel gegen die SG Großenmeer/Bardenfleth in Berne gezogen. „Die Mannschaft zieht gut mit“, sagte der Trainer des Fußball-Kreisligisten.
Das Team der SpVgg Berne trainierte in Warpe ausgiebig. „Wir haben sieben Einheiten gemacht“, berichtete Uwe Neese. Seine neu formierte Mannschaft mit fünf A-Junioren findet immer besser zusammen.
Eine Stunde nach der Rückkehr vom Trainingslager bestritt der heimische Vertreter der Kreisliga VI eine Vorbereitungspartie. Ursprünglich sollte der VfL Oldenburg IV der Gegner sein, doch der Erst-Kreisklassist sagte ab. Kurzfristig fand Uwe Neese mit der SG Großenmeer/Bardenfleth einen anderen Kontrahenten. Gegen den Verein aus der 1. Kreisklasse Wesermarsch siegte Berne mit 4:0.
Pierre Litzcobi traf vor der Halbzeit, Nils Blase, Dennis Haase und Florian Röhrl nach dem Seitenwechsel. Uwe Neese erzählte: „In den ersten 20 Minuten merkte man, dass die Beine schwer waren. Danach hatten wir das Spiel deutlich im Griff.“ Er lobte die jungen Akteure. Sie seien auf einem guten Weg.
SpVgg: Lucka – Bruns, Litzcobi, Röhrl, Rüscher, Bross, Kienast, Köhler, Kranz, Steenken, Stuhrmann; zur Pause eingewechselt: Blase, Böning, Barzik, Laverentz, Haase.
Tore: 1:0 Litzcobi (41.), 2:0 Blase (50.), 3:0 Haase (61.), 4:0 Röhrl (64.). (nim)
Fußball-Kreisligist SpVgg Berne besiegt SG Großenmeer/Bardenfleth nach Trainingslager mit 4:0
Presse: Berner A-Junioren bleiben Meisterfeier des DTB fern
.
.
Staffelleiter Jochen Reil überreicht dem Kreisliga-Ersten die Schale
Die Mannschaft erreicht ungeschlagen den Titelgewinn und den Sprung in die Bezirksliga. Trainer Michael Zoll ist stolz auf seine Schützlinge und gibt seinen Posten nach diesem Erfolg ab.
Von Klaus Erdmann
Delmenhorst. Beim Delmenhorster Turnerbund (DTB) war alles angerichtet für eine zünftige Meisterfeier, doch dann hat der Gegner nicht mitgespielt: Die Fußballer der Spielvereinigung Berne sagten das Spiel mangels Personal ab, so dass die A-Junioren des DTB kampflos zum Sieg und somit auch zum Titel in der Kreisliga kamen.
Das Verhalten der Berner löste Kopfschütteln aus. Weder Trainer Michael Zoll („Wir hätten gerne gespielt und haben dem Gegner einen anderen Termin angeboten“)noch Jochen Reil zeigten Verständnis. Der aus Wardenburg angereiste Staffelleiter meinte: „Berne hat nicht geglänzt und das Spiel aus für mich nicht nachvollziehbaren Gründen abgesagt. Ich hätte die Mannschaft mit B-Jugendlichen aufgefüllt, aber ich wäre nach Delmenhorst gefahren.“
Reil gratulierte dem Meister, der die Saison ungeschlagen beendet hat (acht Siege, drei Unentschieden) und überreichte die Schale an Mannschaftsführer Niklas Mielcarek. Nach diesem Erfolg gibt Zoll („Ich bin unwahrscheinlich stolz“) seinen Posten aus „familiären und beruflichen Gründen“ ab. Seine Nachfolge tritt Reiner Birke (B-Juniorencoach des TuS Heidkrug) an. Neben Zoll steht auch Betreuer Klaus Tiedemann nicht mehr zur Verfügung.
Presse: Fünf Klubs erhalten Laptops
.Brake. Unter seiner Leitung werde es keine Ü40-Hallenmeisterschaft mehr geben. Der Ärger des Spielausschussvorsitzenden Heino Tönjes über kurzfristige Absagen war auch einige Wochen später noch nicht verflogen. Dies war aber der einzige Kritikpunkt während der Arbeitstagung der Wesermarsch-Fußballer. Vielmehr überwogen die positiven Aspekte. Von Peter Menze
Einer davon war die Übergabe von fünf Laptops durch den Vizepräsidenten des Niedersächsischen Fußballverbandes, Ferdinand Dunker. Der 1. FC Nordenham, die SG Schwei/Seefeld/Rönnelmoor, der SC Ovelgönne, die SG Burhave/Stollhamm und der ESV Nordenham erhielten jeweils einen mobilen Rechner im Wert von 580 Euro zur Unterstützung ihrer Vereinsarbeit.
Zu verdanken haben die Vereine diese großzügige Spende zum Teil dem großartigen Abschneiden der Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Südafrika und bei der Europameisterschaft im Jahr 2008. Einen Teil der Preisgelder hatte der Deutsche Fußball-Bund an die Vereine weitergegeben. Im NFV-Gebiet kamen 535 Klubs in den Genuss einer solchen Spende.
Die Vergabe vor Ort erfolgte nach bestimmten Kriterien. Voraussetzung war ein besonderes Engagement bei der Förderung des Junioren- und Juniorinnenfußballs sowie des Schiedsrichterwesens. „Wir haben es uns im Kreisvorstand nicht leicht gemacht, bis wir uns auf diese fünf Klubs geeinigt haben“, berichtete der Kreisvorsitzende Thorsten Böning. Knapp gescheitert waren in diesem Auswahlverfahren der SV Brake, der TuS Jaderberg und der SV Phiesewarden, die aber auch nicht leer ausgingen. Sie erhielten ein Buch und einen Ball.
Faire 4. Kreisklasse
Erfreuliches hatten die Staffelleiter aus ihren Spielklassen zu berichten. In der Hinrunde wurden nahezu alle Begegnungen absolviert, so dass keine größeren Terminprobleme drohen, wie das in anderen Ligen der Fall ist. Der für die 4. Kreisklasse zuständige Jürgen Schulte hob die Fairness in dieser Staffel hervor. Bislang gab es erst 48 Gelbe Karten. Das entspricht einem Wert von einer Verwarnung pro Spiel. Gelbrote oder Rote Karten zückten mussten die Unparteiischen nicht.
Top-Ereignis in der Halle
„Die Hallenkreismeisterschaft waren erneut ein Top-Ereignis zum Jahresauftakt“, war Heino Tönjes mit dem Verlauf des Titelkampfes in Rodenkirchen mehr als zufrieden. Dies wurde auch von den Vereinen bestätigt. Verärgert zeigte sich Tönjes jedoch über das Desinteresse der Klubs an einer Ü40-Meisterschaft in der Halle. Zunächst waren sieben Teams gemeldet worden. „Wir hatten die Vorbereitungen eigentlich schon abgeschlossen, als uns die erste Absage erreichte“, so Tönjes.
Kaum war der neue Plan erstellt, wurden zwei weitere Mannschaften zurückgezogen. „Da haben wir uns zur Absage entschlossen“, erzählte der Spielausschussvorsitzende, der dieses Desinteresse wie einen Schlag ins Gesicht empfand. Daher dürfte seine anschließende Mitteilung, dass seitens des Kreisverbandes keine Anstrengungen mehr unternommen werden, um ein solches Turnier zu veranstalten, kaum jemanden überrascht haben.
Termine
Im Rahmen der Arbeitstagung wagten die Verantwortlichen auch schon einen terminlichen Ausblick über die Saison hinaus. Der Staffeltag findet am Sonnabend, 2. Juli ab 10.30 in der Gaststätte Schütte in Berne statt. Der Punktspielstart in das Spieljahr 2011/12 soll für die Kreisstaffeln am 20./21. August erfolgen. Eine Woche vorher ist die erste Kreispokalrunde geplant. Noch nicht terminiert ist das diesjährige Pokalfinale zwischen dem TuS Elsfleth und Titelverteidiger 1. FC Nordenham. Favorisiert wird Mittwoch, 6. Juli. Hier soll es aber zunächst noch eine Rücksprache mit den beteiligten Vereinen geben.
Presse: Keine Erneuerung des Kunstrasenbelags
.
.
Berne. Die Gemeinde Berne gibt zum 31. Dezember dieses Jahres das Ehrenamt des Bezirksvorstehers auf. Das hat der Gemeinderat während seiner Sitzung in der Gansper Gaststätte Zur alten Schänke beschlossen. Die Anforderungen seien in der Praxis nicht mehr vorhanden, hieß es zur Begründung. Des Weiteren beschieden die Kommunalpolitiker einige Anträge von Sport- und Kulturvereinen abschlägig.
Der Verzicht auf die Bezirksvorsteher sei ein Beitrag zur Konsolidierung des Haushalts. Die Ratsvertreter votierten einstimmig dafür. Durch den Verzicht wird die Gemeinde künftig rund 3000 Euro an Aufwandsentschädigungen jährlich einsparen.
Zuletzt waren noch 19 Männer und Frauen in 29 Bezirken der Gemeinde Berne benannt. Acht Bezirke waren ohne Bezirksvorsteher, einige Bezirksvorsteher betreuten mehrere Bezirke. Die Aufgabe dieser manchmal auch „Ortsbürgermeister“ genannten ehrenamtlich tätigen Bürger ist in der Niedersächsischen Gemeindeordnung geregelt. So können sie von den Gemeinden ernannt werden, um „die Belange der Ortschaft gegenüber den Organen der Gemeinde zur Geltung zu bringen“.
Vor 60 Jahren hatten die Berner Bezirksvorsteher noch diverse Aufgaben zu erledigen. Sie trugen die Lohnsteuerkarten von Haus zu Haus, zählten die Hunde und zweimal jährlich das Vieh, überbrachten Broschüren der Gemeinde, bestückten die Kästen für die Bekanntmachungen. Ihre Tätigkeit für die Allgemeinheit wurde nach der Anzahl der Haushalte mit einer Aufwandsentschädigung honoriert.
Digitale Quellen
Die Lohnsteuerkarten kommen bereits seit Jahren mit der Post; ab 2011 werden sie in Papierform ganz abgeschafft. Das Vieh wird längst durch umfangreiche Erhebungen per EDV statistisch erfasst. Hundezählungen werden künftig nur noch nach Bedarf vorgenommen. Auch die Bekanntmachungskästen sind längst ersetzt. Insgesamt wird sich der Informationsaustausch immer mehr auf digitale Quellen verlagern.
Die Ratsvertreter haben sich sich zum Abschluss der Haushaltsberatungen 2011 auch mit einigen Anträgen befasst, darunter zwei noch kurzfristig eingegangene. Zu diesen gehörte ein Antrag der Spielvereinigung Berne. Der Fußballverein wünschte sich, dass die Gemeinde Mittel für eine Erneuerung des Kunstrasenbelags auf dem Sportplatz am Schulzentrum bereits in den Haushalt 2011 einstellt. Der Antrag wurde mit dem Hinweis abgelehnt, dass im Investitionsprogramm 2012/2013 insgesamt 735 000 Euro für entsprechende Maßnahmen eingeplant und ein Vorziehen der Mittel nicht möglich sei.
Ebenfalls abschlägig beschieden wurde ein Antrag des TuS Warfleth. Er beantragte, anteilig an der Entschädigung der Brandkasse beteiligt zu werden, um sein beim Gansper Großbrand vom 1. Oktober in Mitleidenschaft gezogenes Vereinsheim wieder aufbauen zu können. Die Sportler beantragten eine Summe in Höhe von 68 000 Euro. Bürgermeister Franz Bittner versicherte den Vorstandsmitgliedern, die der Ratssitzung beiwohnten, dass die Gemeinde einen Beitrag zum Wiederaufbau des Vereinsheims leisten wolle, der Antrag jedoch erst im kommenden Frühjahr behandelt werden könne.
Absage aus Lemwerder
Abgelehnt wurde ferner der Antrag der CDU/Grünen-Gruppe, dass die Gemeinde Lemwerder sich am Arbeitskreis für ein Landkreisgutachten zu alternativen Energieanbietern für den Neuabschluss der Konzessionsverträge beteiligen möge.
Presse: Berne siegt wieder auswärts
.
.
von Maren Gillerke
Während auf dem Nebenplatz die Begegnung KSV Hicretspor gegen TSV Ippener gar nicht erst angepfiffen wurde, befand Schiedsrichter Ingo Wilmsen den Stadionrasen für bespielbar. Die ersten 45 Minuten waren sowohl für Abdin, als auch für die Gäste eine eher zittrige Partie, was nicht nur an der eisigen Kälte im Stadion lag. Auch einen Elfmeter nach Foul an Daniel Yousef vergab Abdin, als Timo Petersen am starken Lucka scheiterte (25.). Die erste Berner Chance folgte nach der Pause, als sich Björn Beilken durchsetzte, den Ball frei vor dem Tor nicht unterbrachte (49.).
Eine Minute später traf das Pech wiederum Abdin und erneut Timo Petersen. Nach einer Ecke von Berne durch Michael Peter, traf Petersen bei dem Versuch zu klären das eigene Tor: 1:0 für Berne. Norbert Becker, sportlicher Leiter bei Berne, war nicht begeistert von der Partie, freute sich aber über den Glückssieg. "Wir sind vor allem froh, dass es keine Verletzten gab bei diesen Platzbedingungen. Was das Ergebnis angeht, hätten wir genau so gut verlieren können."
Presse: Spielvereiningung feiert 60. Geburtstag
.Berne. Ein Verein, der 60 wird, ist eher noch jung. Dennoch nahm die Spielvereinigung (SpVgg) Berne diesen runden Geburtstag zum Anlass für eine kleine Feier, in der es neben Rückblick und Ausblick auch darum ging, verdiente Mitglieder zu ehren.
Bei seiner Rückschau erinnerte Vorsitzender Jörg Beyer an die Gründung am 1. November 1950 im Gasthof Balleer am Breithof. Die Spielvereinigung, zuvor Fußballsparte des Stedinger Turnvereins, machte sich damals selbstständig. Dass sie 60 Jahre aktiv geblieben sei und sich kreisweit einen Namen gemacht habe, verdanke sie der ständigen Weiterbildung ihrer Trainer und Betreuer.
Neben den Ehrenamtlichen, die den Verein tragen, gehe es nicht ohne Sponsoren. „Wir freuen uns über jeden Euro“, dankte Jörg Beyer allen, die den Verein immer wieder finanziell unterstützen. Heute spiele die 1. Mannschaft in der Kreisliga, die 2. in der ersten Kreisklasse. Besonders stolz sei die Spielvereinigung darauf, als einer der wenigen Vereine in der Wesermarsch alle Gruppen der männlichen Jugend besetzt und eine aktive B-Mädchen-Mannschaft zu haben.
Für den Niedersächsischen Fußball-Verband (NFV) kam Helmut Quaas als Vertreter des Kreisvorstands Wesermarsch und selbst langjähriges SpVgg-Mitglied die Aufgabe zu, die Arbeit von zwei Mitgliedern herauszustellen. Bianka Rittel, viele Jahre aktive Spielerin, wurde für ihre zeitgemäße Arbeit gewürdigt: Sie hat die Mädchen-Mannschaft der SpVgg aufgebaut.
Gute Seele des Vereins
Als „gute Seele für den Verein“ würdigte Quaas Ewald Smidt. Der Berner, von der ersten Stunde an aktiv, habe jahrelang an vorderster Front im Kreis für den Fußballsport in der Wesermarsch gekämpft. „Sein Wort hat großes Gewicht bei den Kreistagungen“, wusste Quaas. Als Anerkennung für diese Mitarbeit gab es für Smidt die goldene NFV-Verdienstnadel.
Der stellvertretende Landrat Horst Kortlang würdigte das rege Vereinsleben der SpVgg, die mit guter Jugendarbeit ganz im Sinne des Landkreises handele. Die Mädchen-Abteilung könne angesichts der Austragung der Fußball-Frauen-WM 2011 in Deutschland ein Zugpferd werden. Bürgermeister Franz Bittner sah in der Jugendarbeit im Fußball eine Form von Präventionsarbeit, die Gewalt vorbeuge. Wenn auch hinsichtlich Sportplatz und Sporthalle nicht alles so schnell gehe, wie der Verein sich das wünsche, versicherte Franz Bittner, dass die Mitte 2011 fertiggestellte neue Berner Turnhalle auch wieder dem Vereinssport zur Verfügung stehen werde. Grüße und die Zusicherung auf Unterstützung brachte Markus Schnare, zweiter Kreissportbund-Vorsitzender, mit. Er hatte außerdem recherchiert, dass die Spielvereinigung mit 300 Mitgliedern der viertgrößte Verein in Berne sei.
Jörg Beyer und sein Vize Lars Gottschenkis ehrten langjährige und verdienstvolle Mitglieder mit silbernen und goldenen Ehrennadeln. Goldene Nadeln erhielten Gerd Gärdes, Richard Labriga, Helmut Knutzen, Horst Zajons und Karl-Gustav Becker. Silberne Nadeln wurden an 16 Mitglieder vergeben, von denen nur acht anwesend waren: Bernd Bremermann, Rolf Höckendorf, Jürgen Kaesehage, Ole Kohlhorst, Gerd Melius, Uwe Neese, Karl-Heinz Pöpken und Uwe Spille. (joh)
Presse: Berne erhält die Chance des Lebens zum Aufstieg
.
.
Nordenham. Der 1. FC Nordenham hat es nicht geschafft. Doch der Fußballkreis
Wesermarsch hat noch ein Eisen im Feuer, wenn es um den Aufstieg in die Bezirksliga geht. Die SpVgg Berne hat am heutigen Sonnabend die Chance dazu. Sie tritt beim FCN an.
Um den Sprung in die zweithöchste Weser-Ems-Spielklasse zu schaffen, müssen die Berner entweder mit zwei Toren Differenz gewinnen oder mit einem Tor Unterschied siegen, falls sie mindestens drei Mal treffen. In der Relegations-Tabelle führt vor dem letzten Aufstiegsspiel der FC Rastede mit vier Punkten und 3:2 Toren vor Berne (ein Zähler/1:1 Treffer) und Nordenham (null/1:2). „Wir werden alles daransetzen, zu gewinnen. Wer weiß, wann wir so eine Chance wieder bekommen?“, sagte der Berner Trainer Uwe Neese gestern.
Er geht von einer engen Partie aus. Seine Mannschaft brauche sich aber nicht zu verstecken. „Wir müssen das Geschehen in den Griff kriegen und werden genau so agieren wie immer“, erzählte der Übungsleiter des Zweiten der Kreisliga VI. Seine Elf traf in dieser Saison schon einmal auf die Nordenhamer. Im Kreispokal behauptete sich der FCN am 9. September zu Hause mit 2:0.
Die Schützlinge von Günter Diekmann lecken noch die Wunden aus der mit 1:2 verlorenen Begegnung bei den Rastedern. „Wir haben das Spiel am Donnerstag im Training kurz abgehakt. Die Enttäuschung war groß. Wir wollen die Runde jedoch sportlich fair beenden“, teilte der Coach des Weiterhin-Kreisligisten mit, der nach dieser Spielzeit abgelöst und wieder in ein hinteres Glied rücken wird.
In Bestbesetzung tritt Nordenham jedoch nicht an. Julian Lachnitt wirkt nicht mit. Julian Lutz fehlt wohl auch. Von den Akteuren Christopher Nickel, Torben Renken, Frederik Lachnitt und Danny Kühn passt der eine oder andere. Unklar ist auch, ob René Albers oder Sascha Kempel zwischen den Pfosten steht. Diekmann: „Wir wandeln auf einem schmalen Grat. In Rastede haben sich einige Blessuren zugezogen. Das Spiel wird eine Kopf-Sache. Wir möchten uns hinterher aber keine Wettbewerbsverzerrung nachsagen lassen.“
Die SpVgg muss Henning Diers, Florian Rüscher sowie Alexander Gerhardt ersetzen. Kai Röhreke verletzte sich im Training, könnte aber vielleicht mitwirken.
