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NWZ

Presse: Fußballverband rät zur Platzsanierung

Kunststoffrasen 20-Prozent-Förderung durch Landessportbund möglich

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Berne – Der Niedersächsische Fußballverband (NFL) hat der Gemeinde Berne die Sanierung des Kunststoffrasenplatzes nahe gelegt. Das geht aus einem Schreiben des NFL-Präsidenten Karl Rothmund an Bürgermeister Franz Bittner hervor.

Der Fußballverband geht davon aus, dass die Sanierung mit 20 Prozent vom Landessportbund gefördert werden kann. Der Antrag müsse über die Spielvereinigung Berne (SpVgg) laufen. SpVgg-Vorsitzender Jörg Beyer hält es für möglich, dass eine Nutzungsrechtsänderung erforderlich ist, damit die Fördergelder beantragt werden können.

Der Präsident des Landesfußballverband stellt gegenüber der Gemeinde aber auch klar, dass es keine weiteren Fördermittel vom NFL oder dem Land geben wird.

Nach Schätzungen von Gutachtern kostet die Sanierung des Platzes rund 165 000 Euro. Dieser Preis sei schon ein „weitgehendes Entgegenkommen“ der NFL-Partner, erklärt Karl Rothmund in seinem Brief an die Gemeindeverwaltung. Der Dachverband rät darüber hinaus zu einer Einzäunung der Anlage, die rund 30 000 Euro kosten würde. Auch die SpVgg befürwortet diese Lösung. „Der Platz wäre dann außerhalb der Spiel- und Trainingszeiten gesperrt“, sagt Jörg Beyer.

Presse: Sportlicher Erfolg beflügelt D-Junioren

Sport Kindermannschaft sucht neuen Trainer

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Berne – Sie sind jung, hoch motiviert und fiebern schon jetzt der Rückrunde entgegen: Die Mannschaft der D-Junioren von der Spielvereinigung Berne hat sich einiges vorgenommen. Eine nicht ganz unwichtige Sache fehlt ihnen aber noch für die nächsten Spiele: Ein Trainer und Betreuer.

„Beim Hallenturnier in Rodenkirchen haben die Jungs den zweiten Platz gemacht, hinter dem SV Blumenthal“, erzählt Bianka Rittel, die die Mannschaft als Betreuerin begleitet hat. „Das war ein überraschender Erfolg. Jetzt wollen die Jungs natürlich unbedingt weitermachen. Was fehlt, ist ein Trainer.“ Bislang hatte diese Aufgabe Gerd Gärdes übernommen. Er trainiert aber noch weitere Mannschaften der Spielvereinigung. Auch Bianka Rittel kann die Aufgabe nicht übernehmen. Die Rückrunde der Fußballsaison beginnt im März. Bis dahin muss ein Trainer für die D-Junioren gefunden sein. „Ich wünsche es mir sehr, denn die Kinder sind nach ihrem guten Ergebnis hoch motiviert“, sagt Bianka Rittel.

Die Mannschaft trainiert zurzeit in der Turnhalle in Ganspe, immer mittwochs von 17 bis 18.30 Uhr. Wer Interesse an dem Trainerjob hat, kann einfach vorbeischauen. Für weitere Informationen stehen Bianka Rittel unter Telefon 04406/972424 oder Gerd Gärdes unter Telefon 04406/972010 zur Verfügung.

 @ Der Verein unter http://www.spvgg-berne.de

Presse: Hinrunde im Fußballkreis nahezu problemlos verlaufen

Sitzung Spielausschussvorsitzender Heino Tönjes zieht während zweiter Arbeitstagung positive Bilanz

Lediglich die Anzahl der Schiedsrichterbeleidigungen stießen Tönjes sauer auf. Die Vereine erhielten einen neuen Spielball.

von Thorsten Sanders

Brake – Viel zu diskutieren gab es auf der zweiten Arbeitstagung des Fußballkreises Wesermarsch nicht. Spielausschussvorsitzender Heino Tönjes zog am Dienstag in Brake vor den Vertretern der 17 Vereine eine überwiegend positive Bilanz der Hinrunde.

Einige Kleinigkeiten galt es aber zu klären. In erster Linie monierte Tönjes, dass es zu viele Schiedsrichterbeleidigungen gegeben hatte, die nicht nur von Spielern, sondern auch vom Umfeld ausgingen. Hier sollten die Vereine stärker eingreifen, damit dieses Fehlverhalten nicht Überhand nehme.

Zudem beanstandeten Verantwortliche der SpVgg Berne, dass sich der Verein als einziges Wesermarsch-Mitglied der Kreisliga VI nicht genügend vertreten fühlt. Hier möchte der Vorstand des Kreisverbands zukünftig mehr Einfluss nehmen.

Ein besonderes Lob erhielt der AT Rodenkirchen. Nachdem in der Vergangenheit beim ATR die Schiedsrichterausbildung keinen sehr hohen Stellenwert eingenommen hatte, seien seine Bemühungen mittlerweile vorbildlich.

Weil es im Haushaltsjahr 2011 einen kleinen Überschuss gab, wurde jedem Verein ein neuer Spielball von Thorsten Böning (Vorsitzender des Kreis-Fußballverbands) überreicht. Zudem gewann die SG Burhave/Stollhamm einen weiteren Ball.

Presse: 30-Meter-Riesen müssen weichen

Fällarbeiten Pappeln am Berner Sportplatz werden in dieser Woche abgeholzt

Die Spielvereinigung hat ein Sprecherhäuschen und einen Unterstand entfernt. Nun ist genug Platz für den großen Kran.

von Friederike Liebscher

Berne – Die Pappeln am Berner Sportplatz sind 30 Meter hoch. Gepflanzt wurden sie in den 60er Jahren. Daran kann sich Peter Tamm noch gut erinnern. „Ich war Schüler und die Pappeln wurden von uns im Rahmen einer Pflanzaktion gesetzt“, erzählt er. Tamm wohnt heute neben dem Berner Sportplatz und beobachtete am Montag mit Horst Zajons von der Spielvereinigung, wie schweres Gerät anrückt.

24 Bäume sollen hier in den nächsten Tagen gefällt werden – keine leichte Aufgabe. Ein großer Kran muss die riesigen Pappeln abtransportieren. Die Bäume sind teilweise morsch oder die Wurzeln am Ufer sind unterspült.

In den letzten Tagen haben die Mitglieder der Spielvereinigung Berne den Platz und auf die Fällarbeiten vorbereitet. So wurde die Sprecherkabine neben dem Kunstrasenplatz abgeflext und antransportiert. Auch einen Unterstand haben die Vereinskameraden abgerissen und entsorgt. Beides wird in nächster Zeit nicht wieder aufgebaut. „Dafür ist kein Geld da“, sagt Horst Zajons. „Wir warten jetzt erst einmal auf unseren neuen Kunstrasenplatz.“

Auch auf dem Gelände der Spielvereinigung müssen noch mehrere Bäume gefällt werden (die NWZ  berichtete). Vier Pappeln sind schon weg. Drei weitere folgen noch. „Am Ufer wachsen dann schnell neue Pflanzen nach“, sagt Peter Tamms. Er als Anwohner freut sich, dass die Pappeln am Sportplatz verschwinden. „Zweimal im Jahr haben die Bäume geblüht. Die ganze Umgebung sah durch die weißen Pollen aus, wie von Schnee bedeckt. Man konnte nicht im Garten sitzen“, erzählt er.

Presse: Berner brennen Feuerwerk ab

Hallenfußball Kreisliga-Fußballer gewinnen Turnier in Gansper Sporthalle

Das Team von Uwe Neese blieb ungeschlagen. 150 Zuschauer hatten die Halle gefüllt.

wmz

Ganspe – Viele Emotionen, noch mehr Tempo und zahlreiche Kabinettstückchen: Die Fußball-Hallenturniere der Spielvereinigung Berne am Sonntag in der Gansper Sporthalle sind ein voller Erfolg gewesen.

Die in der Kreisliga spielenden Fußballer des Ausrichters gewannen vor rund 150 Zuschauern in der Gansper Sporthalle den „Bernd-Bremermann-Cup“.

Das Turnier für Ü35-Teams und unterklassige Mannschaften, den Ewald-Smidt-Gedächtnis-Cup dominierte die dritte Mannschaft des Blumenthaler SV. Das A-Jugend-Turnier (Sport-Duwe-Cup) hatte die U17 des Blumenthaler SV in der Woche zuvor für sich entschieden.

Ewald-Smidt-Gedächtnispokal: Nach spannenden Spielen im Modus „Jeder-gegen-jeden“ standen der Blumenthaler SV III und der TSV Hasenbüren mit jeweils neun Zählern punktgleich an der Spitze der Abschlusstabelle. Doch Blumenthal hatte das um einen Treffer bessere Torverhältnis.

Weil eine Mannschaft abgesagt hatte, erhielten die Schützen des elften, 22. und des 33. Tores Sachpreise. Das Siebenmeter-Schießen der Betreuer gewann Eike Brengler (TuS Zetel).

Die Abschlusstabelle:

1. Blumenthaler SV III

2. TSV Hasenbüren

3. TuS Varel

4. SpVgg Berne

5. FC Zetel

Bernd-Bremermann-Cup: Die Fußballer des Ausrichters ließen von Beginn an keine Zweifel daran aufkommen, dass sie ihr eigenes Turnier gewinnen wollten. Sie blieben als einzige Mannschaft ungeschlagen und erhielten den Siegerpokal völlig verdient aus den Händen von Bernd Bremermann.

Die ausgezeichneten Schiedsrichter Hartmut Baake und Peter Schüler hatten mit den fairen Spielen des von Uwe Neese und seinem Team perfekt organisierten Turniers keine Probleme.

Die Abschlusstabelle

1. SpVgg Berne

2. Bookholzberger TB

3. SV Werder Bremen V

4. TSV Meyenburg

5. TV Neurönnebeck

6. TSV Farge-Rekum II

7. FSV Warfleth

Sport-Duwe-Cup: Die Zuschauer sahen spannende Spiele. Letztlich war die U17 des Blumenthaler SV das stärkste Team. Die Mannschaften aus der Wesermarsch landeten am Ende der Abschlusstabelle.

Die Abschlusstabelle

1. Blumenthaler SV U17

2. TSV Farge-Rekum

3. SG Findorff

4. SG Schwei/Seefeld

5. SpVgg Berne

6. TuS Elsfleth

7. AT Rodenkirchen

Presse: Brüchige Bäume an der Ollen

Ausschuss Kritik an Klage gegen Land Niedersachsen – „Nicht in Weißrussland“

24 Bäume am Berner Sportplatz müssen gefällt werden. Sie sind morsch oder abgestorben.

von Friederike Liebscher

Berne – Morsch, abgestorben, brüchig – am Uferbereich des Sportplatzes entlang der Ollen müssen 24 Bäume gefällt werden. Sie wurden bereits markiert. „Es wird keinen Kahlschlag geben“, versprach Bürgermeister Franz Bittner. Die Maßnahme wird die Gemeinde 25 000 bis 30 000 Euro kosten und wird ausgeschrieben. Verena Delius (Bündnis 90/Die Grünen) schlug vor, eine Fläche in Berne für eine Ausgleichsbepflanzung auszusuchen.

Auch die Spielvereinigung Berne muss auf ihrem Gelände am Ufer einige Bäume fällen. Dafür ist der Verein selbst zuständig.

„Nicht in Weißrussland“
Offiziell setzte Bürgermeister Bittner die Öffentlichkeit am Dienstag von der Klage gegen das Land Niedersachsen in Kenntnis, die bereits am 2. Dezember eingereicht worden war.

Er verteidigte die Entscheidung. „Das Land wollte uns mit 418 000 Euro helfen. Eine Reduzierung des Betrags durch die Zinsen ist nicht in Ordnung. Es ist meine Pflicht, den Vorgang juristisch überprüfen zu lassen. Ich erwarte, dass Recht gesprochen wird. Das ist nichts Ungebührliches“, sagte er. Scharfe Kritik an der Klage kam von Björn Thümler, Ratsherr und CDU-Fraktionschef im Landtag. „Die Höhe der Zinsen war immer bekannt. Das Geld aus dem Konjunkturpaket wurde an die Gemeinde Berne ausgezahlt und nicht verbaut“, erklärte er.

Jetzt verzögere die Klage gegen das Land die erneute Auszahlung der Fördermittel aus dem Aufstockungsprogramm des Landes Niedersachsen. Bis zum Ende dieses Jahres müssten diese aber verbraucht sein. „Darunter hat nun vor allem der Sportverein zu leiden“, warnte Thümler am Dienstag. „Das kommt, wenn man seiner Heimatgemeinde helfen will“, verwies er außerdem auf seine Arbeit im Landtag, wo er sich für die Fördergelder eingesetzt hatte. Das hörte Bittner nicht gern. „Wir als kleine Gemeinde sollen uns landeskonform unter der Grasnarbe bewegen, sonst gibt es keine Förderung mehr. Wie sind hier in Niedersachsen und nicht in Weißrussland.“ Diesen Vorwurf wies Thümler zurück. „Hier wird kein Druck ausgeübt.“

Neuer Radweg
Vorgestellt wurden im Ausschuss auch die Pläne für einen neuen Radweg nach Glüsing. Er wird über private Grundstücke führen. Kurz nach dem Ortsausgang Berne werden die Radfahrer die Straßenseite wechseln müssen.

 

Presse: E-Junioren aus Höltinghausen ziehen ins Finale ein

Ewe-Cup Platz zwei im Vorrundenturnier reicht aus – Endrunde in Oldenburg

SR

Edewecht – Ein zweiter Platz beim Vorrundenturnier um den EWE-Cup reichte den E-Juniorenfußballern des SV Höltinghausen aus. Am 19. Februar ist die Mannschaft daher beim Endturnier in der EWE-Arena in Oldenburg mit dabei.

Die erste Enttäuschung über die 0:1-Niederlage im Finale gegen den VfL Stenum wich bei den Spielern des SV Höltinghausen ziemlich schnell. Schließlich hatten sie sich in Edewecht mit Platz zwei für das große Finale um den EWE-Cup am 19. Februar in Oldenburg qualifiziert. In Gruppe B waren sie die dominierende Mannschaft. Zum Start gab es ein 2:0 gegen den TuS Westerloy. Klare Siege gegen TuS Bloherfelde (4:1), SW Oldenburg (3:1) und SV Westerholtsfelde (7:0) folgten. Nur gegen den TV Munderloh gab es ein 0:0.

Damit traf Höltinghausen im Halbfinale auf den Zweiten der Gruppe A, die SpVgg Berne. Mit einem 1:0-Erfolg erreichte der SVH das Finale und gleichzeitig das Ticket für die Endrunde. Im Finale traf der SVH auf den VfL Stenum, der sich mit 2:0 nach Neunmeterschießen gegen Munderloh qualifiziert hatte. Treffsicherheit aus neun Metern war auch im Endspiel gefragt, denn nach regulärer Spielzeit blieb es beim 0:0. Nachdem zwei Schützen beider Teams getroffen hatten, konnte Stenums Keeper einen Versuch abwehren. Danach traf ein Stenumer zum entscheidenden 3:2. Durch ein 2:1 gegen Munderloh steht die SpVgg Berne als Dritter ebenfalls in der Endrunde.

Presse: Großer Einsatz der E-Junioren

Ewe-Wintercup Vorrundenturnier in Edewecht – Vier Ammerlandteams dabei

Der Einsatz war riesengroß. Im Endspiel standen sich der VfL Stenum und SV Höltinghausen gegenüber. Stenum gewann nach Neunmeterschießen.

von Manfred Hollmann

Edewecht – Die Heinz-zu-Jühden-Halle am Breeweg in Edewecht war Austragungsort eines von vier Vorrundenturnieren beim EWE-Wintercup im Hallenfußball.

12 E-Jugend-Mannschaften beteiligten sich an dem Turnier, wobei die ersten drei Teams sich direkt für das Wintercup-Finalturnier am 19. Februar in Oldenburg qualifizierten. Aus dem Ammerland waren in Edewecht vier Ammerland-Teams beteiligt, und zwar der FC Querenstede, SV Westerholtsfelde, TuS Westerloy und der VfL Edewecht. Leider schaffte es am Ende kein Team, sich bis ins Halbfinale vorzuspielen. Dennoch kämpften die Ammerländer Spieler sehr gut.

In der Gruppe A belegte das Team vom FC Querenstede Platz drei hinter dem VfL Stenum und Berne. Damit verpasste das Team den Sprung ins Halbfinale. Im direkten Duell gegen den VfL Edewecht gab es ein 1:1-Unentschieden. Edewecht wurde Fünfter. Beste Teams in der Gruppe waren der VfL Stenum und die SpVgg Berne, die auch verdient ins Halbfinale einzogen.

In der anderen Gruppe B konnte der SV Westerholtsfelde leider kein Spiel gewinnen und wurde am Ende Sechster. Der TuS Westerloy belegte Rang fünf.

In den Halbfinalspielen sahen die Besucher in der Edewechter Halle technisch sehr gute und spannende Begegnungen. Stenum setzte sich gegen Munderloh im Neunmeterschießen durch und Höltinghausen gewann knapp 1:0 gegen Berne. Im Finale gewann Stenum nach Neunmeterschießen.

Es herrschte insgesamt ein tolle Stimmung in der Halle. Der VfL Edewecht meisterte die Organisation des Turniers vorzüglich. Hinterher gab es viel Lob für die Ausrichtung dieser Veranstaltung.

Presse: Stenum löst Ticket fürs Finale

Fußball E-Jugend für Endrunde des EWE-Wintercups in Oldenburg qualifiziert

Der Einsatz war riesengroß. Im Endspiel standen sich der VfL Stenum und SV Höltinghausen gegenüber. Stenum gewann nach Neunmeterschießen.

Ohne einen Punkt abzugeben, gewannen die VfL-Kicker das Vorrundenturnier in Edewecht. Ein starker Rückhalt war Torhüter Marcel Rüdebusch.

von Björn Buske

Stenum – Die E-Jugend des VfL Stenum steht in der Endrunde des diesjährigen EWE-Wintercups. Verdient haben sie sich die Teilnahme mit dem Sieg im Vorrundenturnier in Edewecht (Landkreis Ammerland) am Wochenende.

Schon in der Gruppenphase zeigten sich die Nachwuchskicker in bestechender Form. Gegen den FC Querenstede wurde gar ein 5:0-Sieg herausgeschossen. Ohne Punktverlust und mit einem fast blitzsauberen Torverhältnis von 13:1 standen die Stenumer folgerichtig nach Abschluss der Spiele auf Platz eins ihrer Gruppe vor der SpVgg Berne. Zu verdanken war dieser Erfolg nicht nur den Angreifern, sondern auch Schlussmann Marcel Rüdebusch, der später als bester Torhüter des Turniers ausgezeichnet wurde.

Im Halbfinale kam es dann zum Aufeinandertreffen zweier Landkreisrivalen. Der TV Munderloh, der in Gruppe B auf dem zweiten Platz hinter dem SV Höltinghausen gelandet war, forderte die Stenumer im Kampf um die Finalteilnahme. Beim Stand von 0:0 wurde die Partie nach acht Minuten abgepfiffen und es kam zum Neun-Meter-Schießen. Dort behielten die VfL-Kicker die Ruhe und setzten sich mit 2:0 durch.

Im Finale schließlich wartete der SV Höltinghausen, der sein Halbfinale gegen Berne knapp mit 1:0 gewonnen hatte. Auch im Endspiel kam es zum Neun-Meter-Krimi. Diesmal waren alle Stenumer-Schützen erfolgreich, mit dem 3:2 sicherten sie sich den Turniersieg und lösten damit die Fahrkarte für das große Endturnier des Wintercups. Das wird am 19. Februar in der EWE-Arena in Oldenburg ausgespielt.

Neben dem VfL Stenum dürfen sich auch für die Kicker des schlussendlich viertplatzierten TV Munderloh noch Hoffnungen darauf machen. Denn dafür qualifizieren sich nicht nur die drei Erstplatzierten der Vorrundenturniere, die neben Edewecht auch in Bothel, Dörpen, Wittmund und Hagen im Bremischen ausgespielt wurden. Der 16. Startplatz wird unter allen Vierten dieser Vorrundenturniere ausgelost. Ein erneutes Landkreisduell ist also möglich.

„Die Einstellung hat einfach nicht gestimmt“

Fußball-Kreisliga Vi Berne verpasst vierten Heimsieg in Folge – SpVgg verliert 0:2 gegen Heidkrug II

sta

Berne – Die Kreisliga-Fußballer der SpVgg Berne haben am Sonntag den vierten Heimsieg in Folge verpasst. Mit 0:2 (0:1) musste sich die Elf von Uwe Neese dem TuS Heidkrug II, der vor dem Spiel drei Punkte mehr auf dem Konto hatte, geschlagen geben. Die kleine Sieges-Serie der Berner ist damit gerissen. Außerdem misslang der Befreiungsschlag, der nötig gewesen wäre, um sich von den Abstiegsplätzen zu distanzieren.

Bernes sportlicher Leiter Norbert Becker war dementsprechend enttäuscht: „Ich hatte mir mehr versprochen und innerlich schon mit weiteren drei Punkten gerechnet. Aber die Einstellung stimmte einfach nicht bei uns, und Heidkrug hat letztendlich verdient die Punkte mit nach Hause genommen.“

Bei den Gastgebern lief der Ball einfach nicht rund. Der letzte Pass wurde häufig falsch gespielt. Berne hatte selbst zwar auch ein paar gute Möglichkeiten. Aber entweder wurden diese kläglich vergeben oder die Gastgeber hatten Pech – wie in der fünften Minute, als Dennis Haase nur den Pfosten traf und die frühe Führung verpasste. Florian Röhrl vergab in der Schlussphase aus bester Position frei stehend, als er einen Abpraller volley nahm, aber aus wenigen Metern über den Kasten schoss. Und auch aus viel versprechenden Standardsituationen machte Neeses Team schlicht zu wenig.

Heidkrug hingegen traf zum richtigen Zeitpunkt: In der 44. Minute versenkte Frank Palubitzki einen Foulelfmeter zum 1:0 für die Gäste. Und in der 61. Minute nahm Tobias Finke aller Gegenwehr Bernes den Wind aus den Segeln.

„Heidkrug hat sich sehr bemüht“, sagte Becker. „Es ist bitter für uns, dass wir keinen Punkt holen konnten, wenn man bedenkt, dass wir jetzt mit Munderloh, Hicretspor, Tabellenführer Abdin und Wardenburg die dicken Brocken vor der Brust haben.“

Tore: 0:1 Palubitzki (44. Foulelfmeter), 0:2 Finke (61.).

Spielvereinigung Berne: Lucka – Röhrl, F. Rüscher, Kranz, Praekel (83. Barzik), Jegatheeswaran, Bruns, Diers (83. Peter), Beilken (56. Köhler), Haase, Laverentz (83. Litzcobi).